Donnerstag, März 15, 2007

U-Turn

Die Droge mach dich an wie eine Glühbirne!
Eine von den diesen Frauen, an denen du täglich vorbei läufst...
Wäre sie doch nur bei dir, so ganz plötzlich!
Und es bräuchte nur einen horizontalen Balken,
über den Sie die Kordel lüpft,
dir dann die Schlinge über den Kopf zieht, und dich dann in die Höhe zerrt.

Dabei mag sie dich ja,
sonst wäre sie gar nicht hier!
Aber was sie an dir mag ist nicht deine Existenz,
sondern dein qualvoller Abgang.
Sie ist verzückt von deinen nackten Beinen.
Aber nicht etwa, weil die so reizvoll anzusehen sind,
sondern weil es der Anblick deines hilflosen Gezappels ist,
an dem sie sich weidet.

Von der harten Schlinge gewürgt,
gibt dein entblößter Leib alles,
aufgeknüpft wie ein Hähnchen, gehst du ab wie ein Karnickel.
Aber das Getier hat ihr schon längst nicht mehr ge
langt.
Glasig aufquellende Mannsaugen, blau angelaufene Gesichter,
das ist es was sie noch scharf machen kann.

Und irgendwann wird ihr Feuer ganz erloschen sein,
und sie wird sie sich einen neben den anderen knüpfen,
wie nasse Höschen an eine Wäscheleine,
ohne davon noch gestillt zu werden.
Was sie nur noch unerbittlicher macht.

Noch vermag der Anblick, Du!, wie du erbärmlich abgehst, sie zu besänftigen.
Aber du konntest die Enttäuschung in ihrem Auge feststellen,
schon als sie deinen zuckenden Leib in die Höhe zurrte.
Du wardst schon abgeschrieben, noch bevor dein konvulsivisches Fleisch den Gipfelpunkt seines Seinssinnes überschritten hatte, dein geopfertes Leben, schon im Ansatz vergebens.
Lebendig schon so anrüchig wie ein Kadaver.

Während ihre Gegenwart dein Dasein ganz betrifft,
bist du für sie nicht mehr als ein Zählstrichlein nebst des nächtlichen Journaleintrags.
Während du dich ihr als ganz hingabst,
verstattete sie dir jegliche Berührung, jegliche Nähe.
Du durftest nicht mehr als von Distanz sie zu bewundern.
Und mithilfe der Schlinge hat sie die Distanz zwischen eurem Fleisch absolut gemacht.
Ein hochreaktiver Vorgang, der dich geschwind verbraucht haben wird,
der dir aber während einen kurzen Augenblick lang eine Bedeutung in Aussicht stellt,
zumindest für die Dauer deiner Agonie...
Ach, wenn sie einer weiteren Nummer auch nur noch das Geringste abgewinnen vermochte!

Aber stattdessen ist auch dein Abgehen nur mehr Enttäuschung,
bist du nur Verschwendung,
verächtlich weggewischt,
wie das Ejakulat, das dein krepierender Leib im Moment des Todes abgesondert hat,
der dann schlaff um die eigene Achse schlingert

Sonntag, März 11, 2007

Anhaltendes Schweigen

Es ist viel Zeit vergangen.
Während der du nicht gepostet hast.
Warst du in dieser Zeit denn abstinent?

War ich die vergangene Zeit abstinent?

Ja und Nein...
Es war wie der Schlaf, der vieles zudeckt.
Ich war nicht aktiv! Teils, weil ich nicht die Energie aufgebracht habe, etwas zu produzieren.
Aber es hat sich in meinem Kopf fortgesetzt.
Auf Sparflamme sozusagen.
Ich will dieses Blog aber auch nicht auslaufen lassen.

Im wirklichen Leben bedarf es auch nicht notwendigerweiße nur der Schlinge.
Es gibt auch subtilere Empfingungen.

Es reicht zum Beispiel auch schon,
wenn sie mich in ihrer Hand hat.
Und sie dabei nichts als zärtlich ist.
Das allein ist oft schon sehr überwältigend.
Es muss gar nichts Gewalttätiges sein.
Aber es kann auch sein...
Das ist gut so...

Montag, Februar 12, 2007

the one moment

The sling turning your winkie crisp.

She watches you, wearing her licked clean winkle-pickers,

she just tipped over the stool from under your feet with,

Cutting your breath by the tight rope's grasp,

which she nimbly looped around your neck.

Your life to be spurted for her enjoyment.