Sonntag, September 07, 2008
Why I am an admirer of wardrobe remixing:
Out there is a bunch of creative girls and women who like to experiment with the clothes they have, take a photo of themselves and put it online then.
The point about that activity is that women depicting themselves in that manner, try to be stylish and neat and moreover, as if according to the feminist rule, they portrait themselves for each other, for a female audience and not primordially for sex oriented male's interest. So all the cheap blond bikini-flics are missing in this category, being only one advantege more.
Especially for one degraded guy like I am, this is what it has to be: a type of woman you desire. But which you will never get.
The untouchable woman!
Dienstag, Juni 10, 2008
Persistent incertitude....
I havent been really active recently. As i had little alternatives. But I didnt miss it too much, anyway. I let dally away several occasions. And it was ok, it wasnt like something was lacking.
Nevertheless i kept up good old habits. But the thing is, collecting just doesnt get me into the mood anymore. And i just realise now how essential that is, to act it out, i really need the pictures!
But all the lurking aroung photosites (flickr, deviantart, modelmayhem) or online fashion catalogues (next, nordstriom, albamoda) nearly doesnt get me anywhere, this inner certainty about the necessity to be done by a mature female, i touched it again today, but it is fading, it looses its structure and all the pictures melt down to be no more than those of erveryday women, not executrices, and thats right what they are respectively are not.
The key of understanding the importance of collecting, is that the women all are untouchable. This is weaker on the screen than the direct perception of respective women eg. in the street, but the virtuality of the pics reinstates some of the untouchability, and if they have this i-am-looking-down-on-you-look or - even better - wear the right shoes, it's like it should be.
As said this is fading, and with it of course my actually living it out on myself.
I still recur to it in my phantasies, but this too is loosing power. I am gradually putting off my strange masturbational sex live, replacing it with plain regular sex live. Thus getting normal somehow, really being surprise by such a turn. Even my ballerina-fetish detaches from the death-fetish.
I am not sure about all that. But i like it. It feels alright somehow.
But I am still not sure...
Samstag, Juni 30, 2007
They're everywhere
Not only two-dimensional images flickering over your screen.They are athletic young women wearing ballerina maryjanes, their hair cut sleekly.
They are stylish clad ladies...
Earlier, an asian woman, about the age of 45, blouse and kneehigh black skirt, shiny pumps and even legs.
How would it be, if she eventually kicked the stool away from under your feet?
Only that shes not interested in that.
No one is...; never!
She would be disgusted!
And she would be happy if she knew, that you are doing it hidden in your closet, silently and spared her from your intrusive hopes
But like that you're no more to her than another one of these anoying gawkers from the streets.
No one to give you what you deserve.
No one to accept the final salutation of your member.
You shall go of; soletarily. It's ok that way.
Fits you right!
Samstag, Juli 15, 2006
Ein paar Bekenntnisse
Ich geb's ja zu: Mein autoerotisches Leben interessiert mich langsam mehr, als mein genitalerotisches. Ja letzteres, das nach außen hin so harmonisch (naja mehr oder weniger) wirkt, kommt mir immer mehr wie eine bloße Fassade vor. Aber war das nicht auch schon immer so? Und ich weiß ja auch, dass das nicht normal ist. Dass das irgendwie ziemlich krank ist.
Und meinetwegen!
Ich halte mich hier sicher am Besten an den Mythos von Sisyphos.
Und ist es letztendes nicht so, dass hinter dem ganzen intelektuellem Gebrabbel, der ganzen analytischen Spintisiererei, nichts anderes steht, als eine hmm... Nabelschau (höflich ausgedrückt), mit elaborierten Worten: Mache ich denn hier etwas so viel anderes, als all die Leute, die ihre Schwanzfotos hochladen; alles halt ein wenig aufdrapiert.
Und wieder: Na meinetwegen. Ist das Internet nicht für alle, für jeden einzelnen da, irgendwie?
Und dann ist sie schließlich auch da, die autoerotische atemlose Erregung! Kommt von hinten her über dich und knipst dir mit kalten Fingern in die Nippel. Und du hörst den Lockruf der Schlinge...
Immer wieder wird in Fachtexten BDSM als eine sexuelle Affinität bezeichnet, die auf fortgesetze Intensitätssteigerung drängt. Ich habe das immer als Pathologisierung, als eine Art Normierungsversuch betrachtet. Dabei fühle ich immer deutlicher, dass genau das den Tatsachen entspricht.
Und irgendwo werde ich den Punkt finden müssen, an dem genug sein wird.
Und dann noch etwas:
Liest hier denn überhaupt jemand mit?
Natürlich ist das Internet für jedes Individuum da. Aber wie in hmm... internetlosen... Gesellschaften gibt es für jeden Einzelnen unterschiedliche Grade der Eingliederung in die Gesellschaft.
Was soll auch ein Blog über einen Hanging-Fetish, mit Frauen in der dominanten Position, dazu noch in einer anderen Sprache als Englisch geführt? Das ist doch absurd! Und dann steht hier statt tonnenweise Bilder und Manips nur irgendwelches Geschreibsel, nichts was einen nicht in den zig Millionen anderen Blogs schon beim ersten Aufruf langweilt... Wer sollte also auch hier bleiben?
Mittwoch, September 14, 2005
Plastiksexualität
Ich stranguliere mich, vor ihrem Abbild, virtuelles Katalogbild, auf mein Sehvermögen gepinnt. In frauischen Posen, mit in die Erde gerammten Beinen, palanciert auf 2mm breiten Stiletto-Heels, das graphische Dasein meiner bewusstseisfreien Sexualpartnerin. Die ein Algorithmus alle 14 skunden gegen eine andere austauscht. Wenn ich mir die Garotte zudrehe und meine Glieder konvulsiv loszittern. Und meine Zunge hängt heraus. Mein Penis schwillt. Der rechner mischt die Karten durch.... alle 12 sekunden....
Meine zersplitterte Sexualität. Und ich brauche das. Austauschbare Laufstegdominas, posierte Lügen, vor denen ich mich fürchte, die ich anbete, weil ich nur ihre Ikonen habe, ihre Modelle. Aber es ist noch profunder. Es ist eine Art liebe, die zu den halluzinierten In-den-Strick-Stoßerinnen abfließt, deren Ungegenwart ihren göttlichen Charakter aufmauert. Es ist ihre unnahbarkeit, ihre elektronische Frigidität, da stehen oder räkeln sie sich lasziv, vor meinen herausquellenden Augen. Deshalb können sie zarathustrische Aufknüpferinen sein, die sie sind. Sie sind es, sie behalten ihren lasziven Ausdruck, es ist ihnen gleichgültig, ob ich vor ihnen herunterbaumele, es läst sie so lauwarm und athletisch gespannt, wie sie es immer sein werden. Wenn sie aufscheinen und wieder erlöschen. Sie bleiben da, so wie sie sind, das macht sie göttlich, das gibt ihnen ihr strangulatorishes recht. Auch wenn mein ergebenes Rohr abejakuliert glänzen die Streifen auf ihren eruptiven Unterschenkeln wie zuvor. Indifferent und supérieur, erhaben und henkerisch selbstgefällig.
(1,5h später)
Ich weis, dass das alles böse enden wird. Es muss so sein. Irgend wann wird es gewaltsam zu Ende gehen. Und das, obwohl mein Leben, nein! Nicht unabgeschlossen... sondern es fehlt noch eine Initialzündung... Dann kann es meinetwegen geschehen, dann kann ich stranguliert auf die Tastatur kippen. Aber vorher nicht. Ich will also leben! Eine erstaunliche Feststellung. Ich will leben. Ich kann es schreiben, ich kann die Datei, die diesen Satz enthält speichern. Aber kann ich es asssprechen????? ICH WILL LEBEN??? Aber ich weis doch das ich mit gleichem recht sterben will. Dass das einziges Ziel meines Lebens, das worauf es hin arbeitet, ein unnatürlicher Tod ist. Das es ganz tief drinnen immer schon so war.
Das ist wahr! Es gibt eine Instanz, eine widerliche Instanz, die mich davon abhält. Die mich am Leben lassen will. Aber nicht um etwas positivem willen. Oder doch, diese komische Zärtlichkeit. Aber vielleicht ist die sogar mit der Todessehnsucht verbunden. TODESSEHNSUCHT. Die da ist. Vorbewußtes Zentralorgan meiner Persönlichkeit.... PERSÖNLICHKEIT.
Mit 16 Jahren hatte ich beschlossen, mit dem Rauchen zu beginnen.... Nicht weil es kuhl war... Nicht weil ich neugierig war, oder etwas verbotenes tun wollte... Sondern weil ich mich AUSLÖSCHEn WOLLTE... Weil ich mich ZU GRUNDE RICHTEN WOLLTE. Die Zigaretten waren egal. Ich hätte jede Droge genommen und ich wollte eigentlich die Zigaretten nicht. Wäre ich an Heroin rangekommen, hätte ich Heroin genommen... Es wäre mir egal gewesen. Ich hätte alles genommen was sich angeboten hätte, weil ich mich ausradieren wollte, weil ich mich durchstreichen wollte. Ich habe mit den Zigaretten begonnen, weil es sonst nichts gegeben hat.
Mittwoch, September 07, 2005
Das Sammeln
Das Sammeln ist eine Vorarbeit. Es ist beinahe wie ein Flirt. Der eine besondere Stimmung hervorruft. Eine Stimmung die notwendig ist, um alles in Schwingung zu versetzen. Das Sammeln ist sexuelles Vorverhalten. Es führt dort hin, wo es hin gehen soll, es führt ein in die Szenerie, in eine Welt, in der das stattfinden wird.
Und es geht immer wieder ins Mystisches hinein, in etwas Letztes, die Nahtstelle der Existenz. Und es ist das Sammeln, das den Trieb erst herauf lockt , das die Hypnose zu Stande bringt, in die ich dann hinein stürze.
Wie mein Vorverhalten ist auch meine aktive Sexualität geprägt von etwas Monolithischem, eben des Autoerotischen, das sich in sich abschließt und sich nach innen hin aufmacht.
Es ist in dem Sinn eine irreale Handlung oder besser gesagt eine defiziente Handlung, weil es sichja eigentlich nach einer fremden Berührung sehnt.
Die nicht statt finden wird. Das ist das Absurde an dieser Situation. Aber es ist zugleich auch das, was diese exponierte Situation verschärft.
