So wie es sich für einen Gang in die Dunkelheit gehört, beginnst du den Abstieg mit dem Konsum der Droge.
Und jetzt wo sie ihre Wirkung entfaltet, kannst du auch schon die Stimme hören, die dich leise aber gebieterisch ruft, dich zur Schlinge hintreibt.
Die geschmeidige biegsame Schlinge! Von der du noch so unnachgiebig gewürgt werden wirst, wenn sie dir erst straff um den Hals liegt.
Jetzt gerade aber bist du am Sammeln. Du bereitest es vor, zögerst die Erfüllung des Unausweichlichen hinaus. Noch ergötzt du dich an glattem glänzenden Fleisch, träumst davon, ergeben Schuhspitzen lecken zu dürfen. Dabei wirst du sie niemals je fühlen können! Die dir immer entgleiten, die immer an dir vorbei ziehen werden. Wenn du dich auch noch so sehr darum bemühst, wenn du dich ständig heimlich danach sehnst.
Das ist dein Gedankenverbrechen. Ja schon allein der Gedanke! Deine Erbschuld!
Für die du bestraft werden musst!
Für die du noch rectzeitig fgehängt werden wirst!
Wie immer ist das nichts, was du nach freiem Willen entschieden hättest.
Vielmehr folgst du schön brav, dem wofür du bestimmt bist. Bist gehorsam, wenn dir etwas befohlen ist.
Der Punkt spricht für dich!
Und auch wenn das nie,- niemals! deine Vollstreckung verhindern wird können, es könnte doch zumindest ein ganz klein wenig milde stimmen...
Aber am Ende wird schon noch auch das dein Leib für dich regeln, wenn er erst hilflos im Strick zuckt.
Wie du siehst, gibt es rein gar nichts, aber auch nicht den geringsten Beitrag, den du noch leisten könntest.
Außer vielleicht recht appetitlich zu zappeln, wenn es für dich soweit ist.
Auch wenn das dann gar nicht mehr dein Verdienst sein wird.
Weil vom Delinquenten braucht eine Henkerin doch wohl kein Zutun wenn sie ihn henkt!
Obendrein würde auch gar nie jemand wollen, dass du alles ruhig und still hinnähmst.
Weil du ja gerade eine schamlose Schaustellung deiner Qualen lieferst sollst. Wo dein Tod schon durch den Strang herbeigeführt wird.
Einer der aufgehängt wird, der soll auch artig was vorstrampeln!
Das hat so schon seine Richtigkeit!
Ob wohl hier im Dunkeln eine Übertretung wie diese zulässig ist?
Freitag, Februar 03, 2006
Montag, Januar 16, 2006
Vor dem Apparat 3/3
Und nun begreift er schlagartig, was für ihn vorgesehen ist; wofür er bestimmt ist, muss es sich doch noch eingestehen..., muss versuchen sich zu retten! Aber alles was er noch schafft ist ein verzweifeltes Quiecken, das ihm die mitleidlose Schlinge schon im Ansatz abdreht, als die Arme, die ihn kurz zuvor noch so kraftvoll getragen haben, nun schön behutsam nach unten holen.
„Tanz...!“ ruft sie ihm nochmal, höhnisch, wie zur Aufmunterung, „Tanz...!“ Da wird ganz von ihm abgelassen und er baumelt frei im Strick, schlingert eilig um die eigene Achse. Sie sehen ihm zu; sehen zu, wie ihm der Strang den Körper verkrampft, wie sein gequältes Gesicht nur vage Muster in den schwarzen Sack zu zeichnen vermag, den sie ihm über den Kopf gestülpt haben. Unter dem Eindruck der mitleidsfreien Strangulation zappelt er zunehmend heftiger, strampelt mit seinen Beinen immer wilder.
So sinnlos,
so hilflos!
Aber auch so schön...!
Immer leidenschaftlicher zappelt er vor ihnen, immer hoffnungsloser, stellt er seinen intimen Todestanz zur Schau, auf
dem genüsslich ihre Blicke liegen. Schauer zuckender Muskeln gleiten über seine Haut, besänftigen die Lust seiner Henkerinnen. Aber bedrohlich und langsam entspannen sich seine Glieder auch wieder. Nur sein Stöckchen, das ihm die Panik aufgerichtet hat, das ihm nun nervös gegen die Bauchdecke hüpft. Dagegen baumeln seine Beine Schon schlaff und ganz kraftlos in der Tiefe. Ein Seufzer entfährt einer der Henkerinnen, angesichts solch eines konvulsiven Schauspiels, hallt nach in dem kahlen Raum... Und dann spritzt ihm endlich der heiße Saft aus dem aufrechten Glied, verlässt in hohem Bogen das leblos gewordene Fleisch, und klatscht nach einem parabolen Fall lautlos auf den Boden; den Damen vor die glänzenden Schuhspitzen, die endgültig letzte Gemeinheit, die ihm entfahren sein wird, diese milchige Lebensessenz, die sie ihm jetzt ein für alle Mal ausgewrungen haben.
Sie haben Recht an ihm gehandelt; es an ihm vollstreckt. In einer perfekten Horizontale, hängt das Stück Fleisch vor ihnen herunter. Sie haben ihn hingerichtet. Was bleibt, ist den schmutzigen Fleck, den seine niederträchtige Existenz hinterlassen hat, mit einem Tuch fortzuwischen.
Und ein Protokoll anzulegen:
„Verfahren:..? Fein säuberlich aufgeknüpft, wie ein andalusisches Windhündchen... Nein...! Hmm... Der Schuldhafte wurde durch... wurde vorschriftsgemäß durch den Strang... vom Leben in den Tod überführt... So...!“ „Dauer der Durchführung des Verfahrens:...? Mal sehen... das sind... fünf Minu...“
„Tanz...!“ ruft sie ihm nochmal, höhnisch, wie zur Aufmunterung, „Tanz...!“ Da wird ganz von ihm abgelassen und er baumelt frei im Strick, schlingert eilig um die eigene Achse. Sie sehen ihm zu; sehen zu, wie ihm der Strang den Körper verkrampft, wie sein gequältes Gesicht nur vage Muster in den schwarzen Sack zu zeichnen vermag, den sie ihm über den Kopf gestülpt haben. Unter dem Eindruck der mitleidsfreien Strangulation zappelt er zunehmend heftiger, strampelt mit seinen Beinen immer wilder.
So sinnlos,
so hilflos!
Aber auch so schön...!
Immer leidenschaftlicher zappelt er vor ihnen, immer hoffnungsloser, stellt er seinen intimen Todestanz zur Schau, auf
dem genüsslich ihre Blicke liegen. Schauer zuckender Muskeln gleiten über seine Haut, besänftigen die Lust seiner Henkerinnen. Aber bedrohlich und langsam entspannen sich seine Glieder auch wieder. Nur sein Stöckchen, das ihm die Panik aufgerichtet hat, das ihm nun nervös gegen die Bauchdecke hüpft. Dagegen baumeln seine Beine Schon schlaff und ganz kraftlos in der Tiefe. Ein Seufzer entfährt einer der Henkerinnen, angesichts solch eines konvulsiven Schauspiels, hallt nach in dem kahlen Raum... Und dann spritzt ihm endlich der heiße Saft aus dem aufrechten Glied, verlässt in hohem Bogen das leblos gewordene Fleisch, und klatscht nach einem parabolen Fall lautlos auf den Boden; den Damen vor die glänzenden Schuhspitzen, die endgültig letzte Gemeinheit, die ihm entfahren sein wird, diese milchige Lebensessenz, die sie ihm jetzt ein für alle Mal ausgewrungen haben. Sie haben Recht an ihm gehandelt; es an ihm vollstreckt. In einer perfekten Horizontale, hängt das Stück Fleisch vor ihnen herunter. Sie haben ihn hingerichtet. Was bleibt, ist den schmutzigen Fleck, den seine niederträchtige Existenz hinterlassen hat, mit einem Tuch fortzuwischen.
Und ein Protokoll anzulegen:
„Verfahren:..? Fein säuberlich aufgeknüpft, wie ein andalusisches Windhündchen... Nein...! Hmm... Der Schuldhafte wurde durch... wurde vorschriftsgemäß durch den Strang... vom Leben in den Tod überführt... So...!“ „Dauer der Durchführung des Verfahrens:...? Mal sehen... das sind... fünf Minu...“
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