Montag, August 29, 2005

Liebes Blog!

Dabei könntest Du knien vor deiner Gbieterin! Die deine Hingabe achtlos entgegennehmen würde, dein Lecken ihres Leders, das bedächtige Lappen ihrer Schuhspitze. Nur dass du du eben ein feiger Sammler bist, der sich die Realität durch verkrampfte Triebhaftigkeit zu erstetzen versucht.
Die leer läuft.

Du könntest dich deiner Herrin ja unterwerfen, wenn du nur den Mut dazu hättest. Stattdessen drückst
du dir digitalisierte Ansichten. Deren Unechtheit spiegelt die Künstlichkeit deiner Sexualität wider.
Dieses Blog ist das Eingeständnis dieser sexuellen Abnormität.

Ja, dieses Blog beschreibt die Art meines Daseins, meines Weltseins, oder eben meines eigenartigen nicht-Weltseins.
Dabei ist gerade dieses Blog auch die Beendigung eines langen Schweigens.
Es ist ein Outing, wenn auch ein hybrides.

Montag, Juni 27, 2005

Das Begehren

Eine der abstoßendsten Tendenzen des Mannes, mit der er selbstbestimmte Frauen zu unterwerfen trachtet. Mithilfe der physischen Präsenz versucht er ein Gewaltgefälle zu etablieren, dem sich die Frau fügen soll.

Aber dieser Bedrohung wird
nun durch geltendes Recht ein wirksamer Riegel vorgeschoben. Fühlt sich eine Dame in irgendeiner Form durch einen Mann oder einen straffähigen Buben sexuell belästigt, spricht ihr das Geschlechtergesetz von 2005 umgehende scharfrichterliche Gewalt zu. In diesem Fall ist die betroffene Frau, oder im Falle der Minderjährigkeit, deren ordnungsgemäß bestimmte Patin mit Exektivrechten ausgestattet.

Sie hat das Recht in einem derartigen Fall ein umständliches Verfahren der Polizei zu umgehen. Ein derart zudringlich gewordener Täter kann mithilfe des Stranges an einer als geeignet erachteten Stelle aufgeknüpft und so vom Leben zum Tode befördert werden.

Zur Durchsetzung dieses Rechtsverfahrens, kann die Betroffene eine beliebige Anzahl an Helferinnen hinzuziehen.
Bei der strafrichterlichen Durchführung ist darauf zu achten, dass im Sinne der gesetzlich erwünschten Abschreckungswirkung ein geeigneter Ort für die Exekution gewählt wird. Dabei wird auf das freundliche Entgegenkommen der meisten Stadtverwaltungen hingewiesen, die zu diesem Zweck öffentliche Beleuchtungsanlagen bereits entsprechend modifiziert haben.

Dienstag, Juni 21, 2005

Unerwünschte Demutsgesten


Dabei wollte ich ihr doch nur die Schuhspitze küssen.
Die glatt gerade zusammen laufende Schuhspitze,
mit meiner Zunge über ihr dunkles Leder streichen,
in das ihr nervenduchzogener Fuß ausläuft.

Aber das darf ich doch nicht!
Das widert sie an.
Das ekelt sie, meine Erscheinung,
meine deviante sexuelle Belästigung,
das stösst sie ab.

Bei so einem Stück Fleisch hilft nur eins.
Ausschließlich eines!
Und das ist der Strang mein Freund.
Und du weißt das...