Freitag, Februar 03, 2006

Schuldeingeständniss

Jetzt endlich verstehe ich, warum es mir so viel bedeutet, Schläppchen zu tragen!

Weil ich damit auf eine verquere Weise, wie sie gerade für mich typisch ist, an einen Punkt gelange, an dem ich unabstreitbar... hmm... *** STRAFFÄLLIG *** werde.
Wenn ich sie erst an meinen abstoßenden Füßen fühle, werde ich unablässig mit dem Bewusstsein meiner Schuldhaftigkeit und Delinquenz versorgt.

Das Tragen elastischer weißer Gymnastikschläppchen, diese harmlose und skurrile Devianz, bedeutet für mich zugleich die Offenlegung, die Sichtbarmachung der ganzen Unrechtmäßigkeit meines Daseins. Eine solche Gewissheit drängt
aber natürlich auch immer deutlicher und unmissverständlicher auf die Korrektur meiner devianten Sexualität.
Und weil diese Perversion das Leben ist, das ich führe, die Sexualität nach der ich funktioniere - Weil ich diese Abartigkeit schließlich selbst bin, muss gerade an dieser angesetzt werden.
Und es ist die Verletzlichkeit meines körperlichen Daseins, das den entsprechenden Angriffspunkt liefert. Die Überführung meines Lebens in den Tod durch den mitleidsfreien Strang, ist der goldene Weg mir die Niedertracht ein für allemal auszutreiben.

Das Tragen der Schläppchen ist für mich eine Art Erleuchtung.

Aber sicher kein Milderungsgrund....

Ich verehre Unnachgiebigkeit und Strenge.
Diese beide
geben mir überhaupt erst eine Möglichkeit, für meine Schuld auch zu büßen.

Was eigentlich gar nicht gesagt werden darf, aber doch eben gesagt werden muss:

So wie es sich für einen Gang in die Dunkelheit gehört, beginnst du den Abstieg mit dem Konsum der Droge.
Und jetzt wo sie ihre Wirkung entfaltet, kannst du auch schon die Stimme hören, die dich leise aber gebieterisch ruft, dich zur Schlinge
hintreibt.
Die geschmeidige biegsame Schlinge! Von der du noch so unnachgiebig gewürgt werden wirst, wenn sie dir erst straff um den Hals liegt.
Jetzt gerade aber bist du am Sammeln. Du bereitest es vor, zögerst die Erfüllung des Unausweichlichen hinaus. Noch ergötzt du dich an glattem glänzenden Fleisch, träumst davon, ergeben Schuhspitzen lecken zu dürfen. Dabei wirst du sie niemals je fühlen können! Die dir immer entgleiten, die immer an dir vorbei ziehen werden. Wenn du dich auch noch so sehr darum bemühst, wenn du dich ständig heimlich danach sehnst.
Das ist dein Gedankenverbrechen. Ja schon allein der Gedanke! Deine Erbschuld!
Für die du bestraft werden musst!
Für die du noch rectzeitig fgehängt werden wirst!

Wie immer ist das nichts, was du nach freiem Willen entschieden hättest.
Vielmehr folgst du schön brav, dem wofür du bestimmt bist. Bist gehorsam, wenn dir etwas befohlen ist.
Der Punkt spricht für dich!
Und auch wenn das nie,- niemals! deine Vollstreckung verhindern wird können, es könnte doch zumindest ein ganz klein wenig milde stimmen...

Aber am Ende wird
schon noch auch das dein Leib für dich regeln, wenn er erst hilflos im Strick zuckt.
Wie du siehst,
gibt es rein gar nichts, aber auch nicht den geringsten Beitrag, den du noch leisten könntest.
Außer vielleicht recht appetitlich zu zappeln, wenn es für dich soweit ist.

Auch wenn das dann gar nicht mehr dein Verdienst sein wird.
Weil vom Delinquenten braucht eine Henkerin doch wohl kein Zutun wenn sie ihn henkt!
Obendrein würde auch gar nie jemand wollen, dass du alles ruhig und
still hinnähmst.
Weil du ja gerade eine schamlose Schaustellung deiner Qualen lieferst sollst. Wo dein Tod schon durch den Strang herbeigeführt wird.

Einer der aufgehängt wird, der soll auch
artig was vorstrampeln!
Das hat so schon seine Richtigkeit!

Ob wohl hier im Dunkeln eine Übertretung wie diese zulässig ist?

Fortsetzung folgt....







Du hast den Tag latent verstreichen lassen.

Weil du morgen den Abstieg ins Dunkle antreten wirst.